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Marina Salamon legt mit „The First Time“ ein beachtliches Debüt-Album vor – Mut zur schmucklosen Kargheit Eine dunkle Charakterstimme und viel Herzblut Ein paar Monate zieht sie gerade mal mit ihrem ersten Soloprogramm durch die Musikkneipen und Kleinkunst-Tempel unserer Region. Und schon möchten wir die dunkle Charakterstimme von Marina Salamon nicht mehr missen. Nun legt die Musikerin und Autorin, die es vor knapp eineinhalb Jahrzehnten von Berlin ins lauschige Nordsaarland verschlug, ihr in Eigenregie produziertes Debütalbum vor. „The First Time" heißt es und beweist Mut zur schmucklosen Kargheit: Mit Gesang und Gitarre pur setzt Salamon, die hier fast völlig auf Studiotricks verzichtet, auf unfrisiertes Live-Feeling. Und lässt ihre mal kühlen, mal bewegenden Lieder alleine wirken, die zwischen eingängigen Refrains und epischem Erzählton pendeln. Gewiss keine leichte, ja oft geradezu etwas widerborstige Kost, irgendwo zwischen anspruchsvollem Pop, Folk und jazzigem Touch einzuordnen. Doch diese Frau hat etwas zu sagen: „Perfect Lovers", „Words In A Million Pieces", „January Clouds" oder „Mirror Of Time" sind einige ihrer authentisch wirkenden, tiefsinnigen Geschichten und Gedanken überschrieben. Nicht zuletzt weil Marina die in der Tradition der großen Songschreiber der 60er- und 70er Jahre angesiedelten Kreationen mit detailreicher Saitenarbeit untermalt, werden die 45 Minuten auch nicht langweilig. Ein beachtlicher Einstand mit viel Herzblut. STEFAN UHRMACHER ►www.marinasalamon.com |
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